Festival Piano+
Bühne & Klassik // Artikel vom 02.12.2009
Drei Tage lang ist man im ZKM auf der Suche nach dem musikalischen Plus.
So loten Florian Hölscher (Klavier) und Anne-Maria Hölscher (Akkordeon) im Eröffnungskonzert mit Werken von Marco Stroppa, Nikolaus Brass, Steffen Krebber und anderen den Resonanz-Raum zwischen typischen Klangfarben und elektronischer Weiterentwicklung aus (Do 3.12., 20 Uhr), während Peter Weibel im Anschluss daran eindeutig zweideutige „Hausmusik“ präsentiert (ZKM_Musikbalkon). Ein Höhepunkt des Festivals dürfte die posthume Uraufführung des Stücks „Strahlen“ von Karlheinz Stockhausen sein, das besonders von László Hudacsek am Vibraphon einiges abverlangt.
Mehrere tausend Einzeltöne müssen nach einem genauen Plan des Komponisten elektronisch verarbeitet werden (Fr, 4.12., 20 Uhr). Ab 21 Uhr steht mit Ciro Longobardi ein mehrfach ausgezeichneter Pianist auf der Bühne im ZKM-Kubus. Er wird von Agostino Di Scipio begleitet, der als international gefragter Komponist die elektronische Komponente beisteuert. Ebenfalls auf dem Programm: Stücke von Jean-Claude Risset, Mario Davidovsky und anderen.
Am Sa, 5.12. gibt es nicht nur auf die Ohren, sondern auch auf die Augen: Der Komponist und Performer Gero König präsentiert seinen „Chordeograph 2“ – ein Instrument mit Alurahmen, 37 Saiten, 32 Linienlasern, Leisten aus Holz, Metall und Glas – nebst passenden grafischen Partituren (20.30 Uhr, ZKM_Musikbalkon). Eingefasst wird sein Auftritt von zwei Konzerten mit Catherine Vickers und Rei Nakamura, die u.a. drei Toy Pianos sowie Uraufführungen von Ludger Brümmer und Christoph Ogiermann im Gepäck haben (20 Uhr bzw. 21.30 Uhr). -er
www.zkm.de
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