Karlsruher Galerien auf der art
Kunst & Ausstellungen // Artikel vom 01.03.2010
Innerhalb der stetig wachsenden Karlsruher Galerienlandschaft wird die art zunehmend positiv bewertet.
Von Anfang an dabei war Dirk Supper, der extra wegen der art seine Galerie von Pforzheim nach Karlsruhe verlegte und klarstellt: „Ohne die art würde es meine Galerie nicht mehr geben.“ An seinem Stand sind Künstler seiner Galerie zu sehen, Fadenbilder von Monika Thiele, pastose Malerei von Jochen Schambeck, auch Katharina Meister und Andreas Lau gehören in sein Programm. Die One Artist Show widmet er dem in Luxemburg geborenen und in Stuttgart lebenden Maler Roland Schauls.
Für die junge Galerie Ferenbalm-Gurbrü ist die art ein „Heimspiel“. Die Betreiber, Sebastian und Lukas Baden, haben damals die UND initiiert und stellen heuer bereits zum dritten Mal in den großen Hallen aus: „Wir nutzen diese Gelegenheit gerne, um auf dem internationalen Teppich die junge Szene der Stadt Karlsruhe zu zeigen.
Gegenüber anderen Messe zeichnet sich die art Karlsruhe dadurch aus, dass das Publikum mit einer freundlichen Geste empfangen wird und auch Interessierte ohne Erfahrung mutig sammeln dürfen, denn die Preise sind noch nicht so hoch, dass es weh tun würde – von manchen Besonderheiten abgesehen.“ Besonders schätzen die Zwillingsbrüder die einzigartigen Skulpturenplätze. Sie zeigen zwei One Man Shows mit Dirk Meinzer und Jürgen Palmtag sowie neue Skulpturen von Uwe Lindau, und natürlich haben sie wieder Überraschungen im Gepäck.
Auf zwei Zugpferde setzt Galerist Michael Oess, ebenfalls bereits lange der art verbunden und seit Kurzem mit seiner Galerie am Zirkel im Verbund mit der Galerie Schrade und der auf Fotografie spezialisierten Galerie Kohler und Partner; auf der art sind alle drei präsent. Oess konzentriert sich auf den Schweizer M.S. Bastian mit seinen bunt-fröhlichen Welten, Isabelle L. (Malerei/Skulpturen) und auf den aus Konstanz stammenden Lichtinstallationskünstler Markus Brenner, der mit Fotos von Fischen in maßgeschneiderten Anzügen für Furore sorgte.
Auch Clemens Thimme, Karlheinz Meyer und Dirk Supper sind mit im Boot, während Uschi Kolb und Dorothee Bode diesmal pausieren. Von der ersten Stunde an war die Galerie Alfred Knecht dabei. Seit April 2007 ist Rita Burster Galeriepartnerin, gemeinsam mit Knecht betreibt sie die renommierte Galerie gegenüber des Staatstheaters.
Er fühle sich aufder Karlsruher Kunstmesse wirklich wohl und begrüße es, dass nicht so reglementiert werde, erklärt Knecht. Er erinnert sich noch gut an seinen ersten Skulpturenplatz mit dem Bildhauer Eberhard Eckerle. Die art sei eine Messe, auf der Niveau und Feeling stimme.
Das bestätigt auch Rita Burster, die nun zum dritten Mal die gemeinsame Galerie mit vertreten wird. „Ich habe einen großen Sprung beobachtet in den vergangenen beiden Jahren“, sagt die junge Frau. „Die Messe ist stark gewachsen, einmal mengenmäßig, aber vor allem auch qualitativ. Das hat auch den hiesigen Kunstmarkt beflügelt, wie sich an der wachsenden Zahl von neuen Galerien in der Fächerstadt zeigt.
Zudem ist die art durch das große persönliche Engagement von Ewald Schrade positiv geprägt.“ Auch diesmal liegt der Schwerpunkt ihrer Galerie auf Arbeiten von Professoren und Absolventen der Kunstakademie Karlsruhe samt deren Schüler, darunter Kitzel, Baschang und Krieg, Pavel Schmidt, Isa Dahl und Melanie Richter. -ub
www.art-karlsruhe.de
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