Wir werden bis zur Sonne gehen

Kunst & Ausstellungen // Artikel vom 01.02.2025

Alexandra Exter – „Maquette de lumière“ aus dem Portfolio „Décors de Théâtre“, 1927/1930, Pochoir, handkoloriert, Gouache, auf festem Bütten, 25,1 × 28,1 cm, Sammlung Pabst

Die große Ausstellung „Wir werden bis zur Sonne gehen. Pionierinnen der geometrischen Abstraktion“ führt in sieben Kapiteln durch die Kunstgeschichte des vergangenen Jahrhunderts.

Von der russischen Avantgarde, über Bauhaus in Deutschland und die Pariser Kunstszene der 20er und 30er bis hin zur Etablierung der geometrischen Abstraktion als künstlerische Weltsprache nach 1945 – ausschließlich mit Arbeiten von Künstlerinnen bestückt.

Neben wichtigen Beteiligungen an Ausstellungen und theoretischem Diskurs, wo sie oft radikalere Positionen einnahmen als ihre männlichen Vertreter, hatten diese Pionierinnen einen entscheidenden Einfluss am Entstehen des Ideals der Verschmelzung von Leben und Kunst (bis 21.4.). Im Kabinett wird das Werk von Leon Folk Smith anhand grafischer Arbeiten der 40er bis 90er gezeigt. Der Mitbegründer der Hard-Edge-Malerei komponierte seine radikalen Arbeiten mit Linie, Farbe, Raum und Kraft (8.2.-21.4.).

In der Rudolf-Scharpf-Galerie geht’s in die achte Runde des Kunst-Mentoring-Projekts „Faden im Knoten – Knoten im Faden“: Künstlerinnentandems aus Mentorin und Mentee zur Unterstützung weiblicher Nachwuchstalente (bis 6.4.). -sb

bis 21.4., Wilhelm-Hack-Museum & Rudolf-Scharpf-Galerie, Ludwigshafen

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