TIM – Textiles Interieur Malerei
Stadtleben // Artikel vom 21.12.2009
Wer nach einem klassischen Concept Store sucht, wird nun auch in Deutschlands kleinster Großstadt fündig.
Vor wenigen Wochen hat TIM – Textiles Interieur und Malerei in Karlsruhe eröffnet, und wohin würde die neue Exklusivadresse besser passen als in die Waldstraße? Ein buntes Angebot an exquisiter Bekleidung, Einrichtungsgegenständen, Wohn- und anderen Accessoires, Schmuck und Gemälden erstreckt sich nun im ehemaligen Domizil der Galerie Zeitlos, und die Auslage präsentiert sich ebenso individuell wie die Räume.
Vom Eingang an mag sich das Auge kaum losreißen von der liebe- und geschmackvoll komponierten Ware: Taschen, Portemonnaies, Schals, Tücher, Oberteile, Uhren, Lampen, Ketten, Kerzenständer und andere schmucke Stücke, die Mensch wie Wohnraum aufhübschen. Der für ein Ladengeschäft ungewöhnliche Schnitt mit seinen verwinkelten Ecken und unterschiedlichen Ebenen sowie die eben nicht akkurat arrangierten Artikel wecken eine Atmosphäre des Entdeckenwollens.
Das Fenster in der pinken Wand lässt vom Kronleuchter beschienen schon mal erahnen, dass weiter hinten noch so manches kommen muss. Eine Rampe gleicht kaum merklich den Höhenunterschied aus: Denkt man sich all die Käuflichkeiten weg – man möchte glatt einziehen! Das liegt auch an den überall zwischengehängten Bildern. Wechselnde Ausstellungen gehören mit zum Konzept von TIM; aktuell ist plakative Kunst des Inhabers Wolfgang Beck zu sehen, die man selbstverständlich auch erwerben kann. „Wir bieten keine Massenware, sondern Marken, die es anderswo in Karlsruhe nicht gibt“, übersetzt Geschäftsführer William Kirschner das Concept-Store-Konzept.
Die wird auf internationalen Messen entdeckt, sei’s Paris, London oder New York. Exklusiv in der Stadt führt der gebürtige Amerikaner Textillabel wie Thanhminh aus Köln, Lederwaren von Volker Lang, Stücke der Hamburger Designerin Khaterhe Shirvany, Simple by Magdalena Ernst (Zürich) oder Taschen von Anke Drechsel (Karlsruhe). Dazu gesellen sich Kleinmöbel der Marken Mossapour (Hamburg) und Pulpo (Lörrach) sowie Schmuck von Extasia (Hamburg), Rio (Berlin), Pacific Heights (Düsseldorf) oder Brasi & Brasi, dem Trendlabel für hippe und kosmopolitische Modeaccessoires.
Die Kissen und Kimonos kommen aus eigener Kollektion. Was bei TIM aber ganz sicher nirgendwo zu finden ist: Prada-Preise. Hochwertige Ware für vernünftiges Entgeld – diese Rechnung geht auf, der Laden ist bestens frequentiert. Und wenn es weiterhin so gut läuft, denkt man sicher lauter über eine weitere Dependance in Baden-Baden nach. Aber so lange ist auch TIM als solches noch ganz und gar einmalig. -pat
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